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Aktuelles

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Sep 27

Zeitverschenker gesucht

ZEITVERSCHENKER GESUCHT! (4).jpg

 

 

Unsere Hospizdienste suchen Verstärkung für das ehrenamtliche Team! Am 20. Oktober startet ein neuer Vorbereitungskurs für den Kinder- und Jugendhospizdienst der Sternentreppe, im Frühjahr folgt dann ein Vorbereitungskurs für die Begleitung Erwachsener.

Für weitere Informationen und zur Vereinbarung eines Vorgesprächs stehen die Koordinatorinnen unserer Hospuzdienste zur Verfgung:

Antje Sendzik, Barbara Drepper und Ulrike Söthe

hospiz@caritas-hagen.de, Tel. 02331 8039180

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Sep 19

Herbstferienprojekte

Die Hochwasserhilfe bietet zwei tolle Projektwochen in den Herbstfereien an:

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Sep 14

#sprachkitasretten

Die angekündigte Einstellung des Förderprogramms "Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel der Welt ist" ist nicht nachzuvollziehen. Über das hoch wirksame Programm wird die sprachliche Entwicklung von benachteiligten Kindern gefördert, auch bei uns im Caritasverband Hagen. Einen Eindruck dazu gibt der Artikel aus unserer Jubiläumsbroschüre "Weil Sprache das Tor zur welt ist" (pdf zum Download).

Wir unterstützen ausdrücklich die Initiative zum Erhalt des Bundesprogramms einschließlich der Petition Sprachkitas-retten.de:

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Kurzanleitung Anmeldung und Mitzeichnung (pdf)

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Aug 04

Bundesfreiwilligendienst

Wir haben vielfältige Einsatzmöglichkeiten in unseren verschiedenen Fachbereichen. In unseren Infoverantsaltungen informieren wir ausführlich über die Arbeit der Freiwilligen an ihren Einsatzstellen, Leistungen und das gesamte Bewerberverfahren. Hier sind die nächsten Termine:

Montag, 22.08.2022

Mittwoch, 07.09.2022

... immer um 14 Uhr in der Beruflichen Eingliederung, Finkenkampstr. 5, 58089 Hagen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

 

Im CV Hagen sind aktuell vor allem in den Bereichen Offene Ganztagsbetreuung, Schulbegleitung und Werkstätten für Menschen mit Behinderungen Plätze zu besetzen. 

 

Ansprechpartnerin:

Carla Warburg

Tel. 02331 9885 1986

E-Mail: berufliche-eingliederung@caritas-hagen.de

Weitere Infos bietet unser Flyer: Freiwillig in Hagen (ca. 4,5 MB)

Wofür engagiert sich die Caritas in Hagen? Schaut unser Video: Arbeiten bei der Caritas (ca. 7,8 MB)

 

Orientierung für das eigene Leben

Einrichtungen und Dienste der Caritas im Erzbistum Paderborn bieten freie Plätze im Bundesfreiwilligendienst an

Paderborn, 3.8.2022 (cpd) – Die Auswahl ist riesig, die Entscheidung fällt schwer: Wer die Schule beendet hat und noch nicht weiß, wie es weitergeht, kann auch kurzfristig noch in einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) einsteigen. „Im BFD ist Zeit und Gelegenheit, die eigenen Interessen zu erforschen und sich in Ruhe zu orientieren“, sagt Melanie Koch, Ansprechpartnerin für den BFD beim Diözesan-Caritasverband Paderborn. Genügend Plätze stehen bei den Einrichtungen und Diensten der Caritas überall im Erzbistum Paderborn zur Verfügung. Dieses erstreckt sich von Minden im Norden bis nach Siegen im Süden und von Höxter im Osten bis nach Herne im Ruhrgebiet.

„Wer einen Bundesfreiwilligendienst leistet, übernimmt Verantwortung für andere Menschen und erwirbt dabei viel soziale Kompetenz“, erklärt Melanie Koch. „Das ist für die weitere berufliche Zukunft sehr hilfreich.“ Der Dienst bietet die Möglichkeit, sich für einen Zeitraum zwischen 6 und 24 Monaten gesellschaftlich zu engagieren – bei der Caritas in vielen verschiedenen Bereichen, etwa in Krankenhäusern, Sozialstationen, Altenheimen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Behinderteneinrichtungen oder auch in Kirchengemeinden und Bildungsstätten. „Dabei machen die Bundesfreiwilligendienstleistenden zumeist Erfahrungen, von denen sie später profitieren“, hat Melanie Koch festgestellt. Jährlich beginnen rund 500 Menschen einen Bundesfreiwilligendienst in den Diensten und Einrichtungen der Caritas im Erzbistum Paderborn – übrigens nicht nur junge Menschen. „Auch Menschen, die zurzeit keine Arbeit haben und sich neu orientieren wollen, oder auch Rentner, die gern aktiv bleiben wollen, können einen Bundesfreiwilligendienst leisten“, erklärt Melanie Koch. Auch in Teilzeit ist das möglich.

Informationen und Kurzvideos zum Bundesfreiwilligendienst im Erzbistum Paderborn sind unter www.bfd-paderborn.de zu finden. Dort kann man auch schnell herausfinden, bei welchen Einrichtungen und Diensten am gewünschten Ort noch freie Plätze vorhanden sind, und direkt Kontakt aufnehmen. Mehr Infos gibt es auch bei Melanie Koch von der Verwaltungsstelle Bundesfreiwilligendienst beim Caritasverband für das Erzbistum Paderborn, Am Stadelhof 15, 33098 Paderborn, E-Mail: bfd@caritas-paderborn.de, Tel. 05251 209-321.

Foto:

Melanie Koch ist für die Einrichtungen und Dienste der Caritas im Erzbistum Paderborn Ansprechpartnerin für den Bundesfreiwilligendienst. (Foto: cpd)

 

 

Caritasverband für das Erzbistum Paderborn e.V.

Fachstelle Grundsatzfragen und Öffentlichkeitsarbeit

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Am Stadelhof 15

33098 Paderborn

 

Tel. 05251 209-215

Fax 05251 209-202

presse@caritas-paderborn.de

www.caritas-paderborn.de

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Aug 01

Ehrung für CKD Hohenlimburg

Caritas ehrt besonderes ehrenamtliches Engagement

Der Pauline-von-Mallinckrodt-Preis 2022 geht an Ehrenamtliche aus Bad Arolsen, Hagen-Hohenlimburg und Dortmund. Der Preis für „Junges Ehrenamt“ wird an drei Initiativen aus Dortmund, Olpe und Warburg verliehen.

Paderborn, 30.7.2022 (cpd) – Der Pauline-von-Mallinckrodt-Preis der Caritas-Stiftung für das Erzbistum Paderborn geht in diesem Jahr an drei Projekte von Ehrenamtlichen, die sich – getreu dem Motto „Das machen wir gemeinsam“ – in besonderer Weise caritativ engagieren und so das gesellschaftliche Miteinander stärken. Bei einer Feierstunde im Rahmen des Libori-Festes am Samstag im Caritas-Treff am Kleinen Domplatz in Paderborn überreichte Weihbischof Matthias König gemeinsam mit den Vorsitzenden von Vorstand und Kuratorium der Stiftung, Petra Brinkmann und Diözesan-Caritasdirektor Josef Lüttig, den ersten, mit 2.000 Euro dotierten Preis, an das Fairkaufhaus „Findling“ in Bad Arolsen. Das etwas andere, caritative Warenhaus, in dem Fairness, Inklusion und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt stehen, wurde von der Caritas-Konferenz der Kirchengemeinde St. Johannes Baptist Bad Arolsen gegründet und erfreut sich großer Akzeptanz in der Öffentlichkeit.

Gewinner des ebenfalls mit 2.000 Euro dotierten Sonderpreises für „Junges Ehrenamt“ sind die Smartphone-Sprechstunden der youngcaritas Dortmund. Senioren, die angesichts des rasanten digitalen Wandels das Gefühl haben, den Anschluss zu verpassen, können sich dort von einem der rund 50 dort ehrenamtlich engagierten Jugendlichen beraten lassen. 

Außerdem ausgezeichnet wurden beim Pauline-von-Mallinckrodt-Preis mit dem zweiten Platz (1.500 Euro) die Fluthilfe der Caritas-Konferenz (CKD) Hagen-Hohenlimburg. Die Ehrenamtlichen, deren Kleiderkammer auch von der Flutkatastrophe im Juli 2021 in Hagen betroffen war, waren von Anfang an für die Opfer der Flut zur Stelle und vermittelten nötige Hilfen. Den dritten Platz Preis (1.000 Euro) belegt die Erstanlaufstelle für ukrainische Flüchtlinge in Dortmund, die von den Wohlfahrtsverbänden unter Federführung des Caritasverbandes Dortmund in kürzester Zeit eingerichtet wurde. 270 Ehrenamtliche waren dort im Einsatz und halfen in den ersten Wochen nach Kriegsausbruch weit über 1000 Menschen.

Beim Sonderpreis „Junges Ehrenamt“ belegt das Projekt „Bewegung verbindet“ in einem Altenheim der Caritas Olpe den zweiten Platz (1.500 Euro). Im Caritas-Zentrum radeln Senioren in einer realen Rikscha unter Anleitung von jungen Ehrenamtlichen virtuell durch Paris oder Rom, spielen Rollstuhl-Tischtennis und finden sich in aus Jung und Alt gemischten Teams zu weiteren Bewegungsangeboten zusammen. Mit dem dritten Platz (1.000 Euro) ausgezeichnet wird die Initiative „Gemeinsam statt einsam“ der youngcaritas Warburg, ein in der Pandemie entwickelter Tandemspaziergang von zwei einander bisher unbekannten Personen.

In einem Pontifikalamt vor der Preisverleihung im Paderborner Dom dankte Weihbischof Matthias König den in der Caritas Engagierten herzlich für ihr Engagement im Sinne der Nächstenliebe. Vielen Engagierten sei ein Satz förmlich ins Herz geschrieben, den Papst Franziskus einmal so formuliert habe: „Verkünde das Evangelium – wenn nötig mit Worten.“ Die für den Mallinckrodt-Preis vorgeschlagenen Projekte seien – ganz im Sinne des diesjährigen Libori-Mottos „Aufatmen“ – Oasen, die offen stehen für alle, die irgendwie in „Luftnot“ geraten sind, die nicht wissen, wie das Leben weitergeht, sagte Weihbischof König. „In dieser Zeit, in der die Kirche so viel Vertrauen verloren hat und Menschen sich scharenweise abwenden, ist es oft allein das, was in der Caritas und durch sie geschieht, was überhaupt noch wahrgenommen wird. Wie unsere Gesellschaft ohne die Caritas aussehen würde, wollen und können wir uns nicht vorstellen.“

 

Hinweis: Mehr Informationen zu den Siegerprojekten in einer beigefügten Übersicht.

 

Hintergrund: Pauline-von-Mallinckrodt-Preis

Benannt ist der Preis der CaritasStiftung nach der seligen Pauline von Mallinckrodt (1817-1881), der Begründerin der Blindenfürsorge in Paderborn und Gründerin der Ordensgemeinschaft der Schwestern der christlichen Liebe. Mit dem Preis fördert die CaritasStiftung ehrenamtliche Caritas-Initiativen im Erzbistum, die sich in besonderer Weise im Sinne des jeweiligen Mottos verdient machen. Seit 2019 wird auch ein Sonderpreis für „Junges Ehrenamt“ verliehen. Der Pauline-von-Mallinckrodt-Preis der CaritasStiftung für das Erzbistum Paderborn wird gewöhnlich im Rahmen des Caritas-Tages in der Paderborner Libori-Festwoche vergeben, eine Ausnahme waren wegen der Pandemie die vergangenen beiden Jahre.

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Mit dem zweiten Platz des Pauline-von-Mallinckrodt-Preises wurde die Fluthilfe der Caritas-Konferenz Hagen-Hohenlimburg ausgezeichnet (von links): Petra Brinkmann (Vorstandsvorsitzende CaritasStiftung), Juliane Mertens, Erika Hankeln, Diözesan-Caritasdirektor Josef Lüttig, Dorathea Erkeling und Weihbischof Matthias König.

 

Übersicht der Preisträger 2022:

 

Pauline-von-Mallinckrodt-Preis

 

1. Platz: Bad Arolsen – Fair-Kaufhaus FINDLING – ein Ort der Begegnung

In Bad Arolsen ist auf Initiative der katholischen Kirchengemeinde mitten in der Pandemie im November 2020 ein caritatives Warenhaus geschaffen worden, das „anders“ ist: Fairness, Inklusion und Nachhaltigkeit stehen hier im Mittelpunkt. Getragen wird es vom eigens gegründeten Verein „Findling“ – die ersten drei Buchstaben sind die Anfangsbuchstaben von „Fair, inklusiv, nachhaltig“. So wurde auch ein „Weltladen“ der Eine-Welt-Gruppe Bad Arolsen in das Kaufhaus integriert. Maßgeblich im Verein engagiert sind Mitglieder der örtlichen Caritas-Konferenz. Von Beginn des Kaufhauses an dabei sind rund 45 Ehrenamtliche. Der Laden ist auch ein Ort der Begegnung, Erlöse fließen in die caritative Arbeit. Das Ladenprojekt, das über viele Jahre ein Wunschtraum des Leitungsteams der Caritas-Konferenz war, konnte durch die Unterstützung des Erzbistums Paderborn mit Geldmitteln aus dem Innovationsfonds umgesetzt werden.

Ansprechpartnerin: Andrea Pilapl, 0160 90334761, Findling.fair.kauf.laden@gmail.com  

 

 

2. Platz: Hohenlimburg – Caritas-Konferenz leistet Fluthilfe

Juli 2021: die Flutkatastrophe trifft auch Hagen-Hohenlimburg. Ganze Straßenzüge stehen unter Wasser, getroffen hat es auch die Kleiderkammer der Caritas-Konferenz. Die Gruppe ist von Anfang an für alle Flutopfer da. Schließlich kennt sie durch ihr jahrelanges Engagement vor Ort die Menschen und ihre Nöte wahrscheinlich besser als jeder andere. Oft sind die Ehrenamtlichen die einzigen Personen, denen man sich anvertraut. Manche Betroffene, die sich sonst nicht getraut hätten, nehmen durch diesen Kontakt überhaupt erst Hilfe an. Insgesamt vermittelte die Caritas-Konferenz Hilfsgelder von mehr als 180.000 Euro aus verschiedenen Quellen an 134 Haushalte.

Ansprechpartnerinnen: Doratea Erkeling, 02334 51386, Dora.erkeling@yahoo.de
Erika Hankeln, 0171 5610161, erika.hankeln@t-online.de

 

3. Platz: Dortmund – Erstanlaufstelle und Hotline für Flüchtlinge aus der Ukraine

Die Fluchtbewegung aus der Ukraine versetzte auch den Caritasverband Dortmund in eine absolute Ausnahmesituation. In kürzester Zeit wurde in Kooperation der Wohlfahrtsverbände eine Erstanlaufstelle zunächst im Kath. Centrum geschaffen, die in den ersten Wochen weit über 1.000 Betroffenen persönlich helfen konnte. Zimmer wurden angeboten, Hilfskonvois organisiert und Lebensmittel, Hygieneartikel und Kleidung gesammelt. Vertreter der jüdischen Kultusgemeinde halfen beim Übersetzen. Die Anlaufstelle wurde sehr schnell bekannt und immer mehr Menschen kamen persönlich vorbei. Zusätzlich gab es eine telefonische Hotline. 270 Ehrenamtliche aus allen Bevölkerungsgruppen waren im Einsatz, anfangs sogar in vier Schichten am Tag von 8 Uhr morgens bis 22 Uhr abends an sieben Tagen in der Woche. Die Erstanlaufstelle in Dortmund ist ein beeindruckendes Beispiel für großes Engagement vieler Menschen in einer absoluten Ausnahmesituation.

Ansprechpartnerin: Ute van Kampen, 0231 72606060, Ute.VanKampen@Caritas-Dortmund.de

 

Sonderpreis „Junges Ehrenamt“

 

1. Platz: youngcaritas Dortmund: Smartphone-Sprechstunden und –Rallyes für Senioren

„Ich habe den Anschluss verpasst!“ Dieses Gefühl haben zurzeit viele Senioren angesichts des rasanten digitalen Wandels im Alltag.  Die „Therapie“ von youngcaritas Dortmund: Sprechstunden – wie beim Arzt – und dies „dortmundweit“. Rund 50 Jugendliche geben dabei ihr Wissen weiter und erfahren selbst Anerkennung und Dankbarkeit. Neu sind Smartphone-Rallyes, in denen kleine Übungen gelöst werden müssen. 

Ansprechpartnerin: Kristina Sobiech, 0231 18715126, kristina.sobiech@caritas-dortmund.de 

 

2. Platz: Olpe – Rollstuhl-Tischtennis und virtuell durch Paris radeln: Jugendliche vermitteln Senioren Spaß an Bewegung und Digitalem

Senioren, die in einer realen Rikscha sitzend virtuell durch Paris oder Rom radeln? Dank digitaler Technik ist dies im Caritas-Zentrum in Olpe möglich – und noch viel mehr an tollen Bewegungsangeboten. Wer möchte, kann z. B. Rollstuhl-Tischtennis ausprobieren – unter Anleitung eines Deutschen Meisters. Ermöglicht werden die Angebote auch durch eine Gruppe Jugendlicher, die sich alle 14 Tage ehrenamtlich im Seniorenzentrum engagiert und dabei Spaß an Sport und Digitalem einbringt.

Ansprechpartner: Christoph Becker, 02761 9668-0, cbecker@caritas-olpe.de 

 

3. Platz: Warburg – Tandemspaziergang der youngcaritas Warburg

Beim Tandemspaziergang der youngcaritas beim SkF Warburg haben immer zwei Menschen, die einander vorher nicht kennen, die Möglichkeit, neue Kontakte aus der eigenen Stadt zu knüpfen. Bevor die Zweierteams zum Spaziergang aufbrechen, gibt es eine kurze Kennenlernphase. Die youngcaritas und Ehrenamtliche unterstützen vor Ort beim ersten Kennenlernen. Die Aktion „Gemeinsam statt einsam“ wurde in der Pandemie entwickelt und fand bislang fünf Mal statt.

Ansprechpartnerin: Katja Walther, 05641 747828-7, k.walther@skf-warburg.de

 

 

Caritasverband für das Erzbistum Paderborn e.V.

Fachstelle Grundsatzfragen und Öffentlichkeitsarbeit

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Am Stadelhof 15

33098 Paderborn

 

Tel. 05251 209-215

Fax 05251 209-202

presse@caritas-paderborn.de

www.caritas-paderborn.de

 

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Jul 18

Aus für Sprach-Kitas

Das Aus für Sprach-Kitas ist nicht nachzuvollziehen

Wir kritisieren die Einstellung eines dringend benötigten und hoch wirksamen Förderprogramms für Kita-Kinder mit Sprachförderbedarf und schließen und der Pressemitteilung unseres Spitzendverbandes an:

 

Paderborn, 18.7.2022 (cpd) – Der Caritasverband für das Erzbistum Paderborn kritisiert das vom Bundesfamilienministerium überraschend angekündigte Ende des bundesweiten Förderprogramms „Sprach-Kitas“. Das seit elf Jahren durchgeführte Programm zur Sprachentwicklung von Kindern in Kitas sei nachweislich sehr erfolgreich, gerade in einer Zeit, in der die Entwicklung von Kindern unter den Corona-Maßnahmen extrem gelitten habe, sagt Magdalena Scheer, Caritas-Fachreferentin für Sprach-Kitas. Corona, der fortwährende Zuzug von geflüchteten Kindern nach Deutschland und der Fachkräftemangel stellten das System der Frühpädagogik vor erdrückende Aufgaben. Rund 40 Prozent aller Kita-Kinder hätten einen Migrationshintergrund, für eine gelingende Integration sei ein funktionierende Sprachförderung unerlässlich. „Ein hoch wirksames Förderprogramm zu stoppen, ist nicht nachzuvollziehen“, kritisiert Magdalena Scheer. „Wenn unsere Regierung den frühpädagogischen Bereich aus dem Fokus verliert, gibt sie unsere Zukunft auf.“ Wie effektiv das Sprachförderprogramm ist, belegt eine wissenschaftliche Evaluation des Programms durch ein Team der Freien Universität Berlin und der Universität Bamberg im Auftrag des Bundesfamilienministeriums.

Die zum Jahresende angekündigte Einstellung des Programms „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ kam überraschend, denn noch im Koalitionsvertrag war ausdrücklich die Weiterentwicklung und Verstetigung des Programms angekündigt worden. Im Rahmen des Programms werden „Sprachexpertinnen und –experten“ in den Kindertageseinrichtungen ausgebildet und als zusätzliche Fachkräfte eingesetzt. Die aktuell drei Fachberaterinnen beim Caritasverband für das Erzbistum Paderborn bildeten bisher 122 solcher Sprachexpertinnen aus, die dann auch die übrigen pädagogischen Fachkräfte in ihrer Kita für die alltagsintegrierte sprachliche Bildung qualifizieren. „Es geht darum, sprachliche Defizite bei den Kindern auszugleichen und für benachteiligte Kinder Chancengerechtigkeit wiederherzustellen“, erklärt Magdalena Scheer. Nun sei die Zukunft dieser Sprachexpertinnen unsicher, ihre Expertise für die nötige Förderung von Kindern drohe verloren zu gehen. Denn eine Rückkehr in die normale Gruppenarbeit der Kita, die eine Vergütungsgruppe tiefer angesiedelt sei, werde nicht jede Fachkraft hinnehmen, sagt Magdalena Scheer. „Wo diese Menschen nach ihrer Tätigkeit und Qualifizierung im Programm unterkommen, finden wir nirgends thematisiert. In diesem Bereich sind kaum ausgeschriebene Stellen zu finden.“

 

Info

Im Rahmen des Programms „Sprach-Kita“ werden bundesweit derzeit etwa 8000 halbe Stellen für Sprachbildung und Beratung an den Kitas gefördert. Etwa jede achte der bundesweit rund 58.500 Kindertageseinrichtungen ist eine Sprach-Kita.

Die Policy-Briefe zur Evaluation des Programms sind zu finden unter: https://sprach-kitas.fruehe-chancen.de/service/suche/?tx_kesearch_pi1%5Bsword%5D=sprach-Kitas%20policy%20briefe&tx_kesearch_pi1%5Bpage%5D=2&cHash=160032d44367b7a6508c210813ce6600 

Weitere Informationen zum Programm Sprach-Kita auch unter: https://sprach-kitas.plattform-spi.de/goto.php?target=cat_65029&client_id=inno  

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Jun 30

Freiwilligendienste

Hier die nächsten Termine für die Infoveranstaltungen zum FSJ und BFD im Caritasverband Hagen ab Sommer 2022, in der Finkenkampstr.5:

Mittwoch, 13.07.2022, 14.00 Uhr;
Mittwoch, 20.07.2022, 14.00 Uhr;
Mittwoch, 03.08.2022, 14.00 Uhr.

Wir informieren über die Einsatzmöglichkeiten im Caritasverband Hagen. Bewerbungsunterlagen können gern mitgebracht werden!

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Jun 10

Ausstellungseröffnung

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Flyer zum Download Behinderung im Wandel der Zeit

Lesen Sie hier den Artikel in der Westfalenpost "Diagnose bei Ungeborenen - über Fluch und Segen"

und besuchen Sie Radio Hagen mit Prof. Dr. Michael Boecker und René Röspel im Interview https://www.radiohagen.de/artikel/ausstellung-behinderung-im-wandel-der-zeit

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May 12

Betreuungsrechtsreform

Im Rahmen der Kooperation mit der Betreuungsstelle Hagen und dem SkF bietet der Betreuungsverein am 17.05.2022 von 16.00 Uhr - 17.30 Uhr eine Fortbildungsveranstaltung für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer an. Die Veranstaltung findet im Caritasverband Hagen, Bergstraße 81, 58095 Hagen statt. Um telefonische Anmeldung unter 02331 918420 wird gebeten.

Ein Überblick zur Veranstaltung - zum Öffnen bitte klicken
 

 

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May 04

Kraftspender*in gesucht

Unter diesem Motto findet die diesjährige Spendensammlung des Müttergenesungswerks bundesweit statt.

Zur Pressemitteilung bitte auf diesen Link klicken:

Kraftspender*in für Mütter gesucht

Zum Spendenportal des Müttergenesungswerks folgen Sie diesem Link: https://www.muettergenesungswerk.de/spenden-engagieren/kraftspenderin-gesucht 

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Zeitverschenker gesucht

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Unsere Hospizdienste suchen Verstärkung für das ehrenamtliche Team! Am 20. Oktober startet ein neuer Vorbereitungskurs für den Kinder- und Jugendhospizdienst der Sternentreppe, im Frühjahr folgt dann ein Vorbereitungskurs für die Begleitung Erwachsener.

Für weitere Informationen und zur Vereinbarung eines Vorgesprächs stehen die Koordinatorinnen unserer Hospuzdienste zur Verfgung:

Antje Sendzik, Barbara Drepper und Ulrike Söthe

hospiz@caritas-hagen.de, Tel. 02331 8039180

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Herbstferienprojekte

Die Hochwasserhilfe bietet zwei tolle Projektwochen in den Herbstfereien an:

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#sprachkitasretten

Die angekündigte Einstellung des Förderprogramms "Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel der Welt ist" ist nicht nachzuvollziehen. Über das hoch wirksame Programm wird die sprachliche Entwicklung von benachteiligten Kindern gefördert, auch bei uns im Caritasverband Hagen. Einen Eindruck dazu gibt der Artikel aus unserer Jubiläumsbroschüre "Weil Sprache das Tor zur welt ist" (pdf zum Download).

Wir unterstützen ausdrücklich die Initiative zum Erhalt des Bundesprogramms einschließlich der Petition Sprachkitas-retten.de:

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Kurzanleitung Anmeldung und Mitzeichnung (pdf)

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Bundesfreiwilligendienst

Wir haben vielfältige Einsatzmöglichkeiten in unseren verschiedenen Fachbereichen. In unseren Infoverantsaltungen informieren wir ausführlich über die Arbeit der Freiwilligen an ihren Einsatzstellen, Leistungen und das gesamte Bewerberverfahren. Hier sind die nächsten Termine:

Montag, 22.08.2022

Mittwoch, 07.09.2022

... immer um 14 Uhr in der Beruflichen Eingliederung, Finkenkampstr. 5, 58089 Hagen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

 

Im CV Hagen sind aktuell vor allem in den Bereichen Offene Ganztagsbetreuung, Schulbegleitung und Werkstätten für Menschen mit Behinderungen Plätze zu besetzen. 

 

Ansprechpartnerin:

Carla Warburg

Tel. 02331 9885 1986

E-Mail: berufliche-eingliederung@caritas-hagen.de

Weitere Infos bietet unser Flyer: Freiwillig in Hagen (ca. 4,5 MB)

Wofür engagiert sich die Caritas in Hagen? Schaut unser Video: Arbeiten bei der Caritas (ca. 7,8 MB)

 

Orientierung für das eigene Leben

Einrichtungen und Dienste der Caritas im Erzbistum Paderborn bieten freie Plätze im Bundesfreiwilligendienst an

Paderborn, 3.8.2022 (cpd) – Die Auswahl ist riesig, die Entscheidung fällt schwer: Wer die Schule beendet hat und noch nicht weiß, wie es weitergeht, kann auch kurzfristig noch in einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) einsteigen. „Im BFD ist Zeit und Gelegenheit, die eigenen Interessen zu erforschen und sich in Ruhe zu orientieren“, sagt Melanie Koch, Ansprechpartnerin für den BFD beim Diözesan-Caritasverband Paderborn. Genügend Plätze stehen bei den Einrichtungen und Diensten der Caritas überall im Erzbistum Paderborn zur Verfügung. Dieses erstreckt sich von Minden im Norden bis nach Siegen im Süden und von Höxter im Osten bis nach Herne im Ruhrgebiet.

„Wer einen Bundesfreiwilligendienst leistet, übernimmt Verantwortung für andere Menschen und erwirbt dabei viel soziale Kompetenz“, erklärt Melanie Koch. „Das ist für die weitere berufliche Zukunft sehr hilfreich.“ Der Dienst bietet die Möglichkeit, sich für einen Zeitraum zwischen 6 und 24 Monaten gesellschaftlich zu engagieren – bei der Caritas in vielen verschiedenen Bereichen, etwa in Krankenhäusern, Sozialstationen, Altenheimen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Behinderteneinrichtungen oder auch in Kirchengemeinden und Bildungsstätten. „Dabei machen die Bundesfreiwilligendienstleistenden zumeist Erfahrungen, von denen sie später profitieren“, hat Melanie Koch festgestellt. Jährlich beginnen rund 500 Menschen einen Bundesfreiwilligendienst in den Diensten und Einrichtungen der Caritas im Erzbistum Paderborn – übrigens nicht nur junge Menschen. „Auch Menschen, die zurzeit keine Arbeit haben und sich neu orientieren wollen, oder auch Rentner, die gern aktiv bleiben wollen, können einen Bundesfreiwilligendienst leisten“, erklärt Melanie Koch. Auch in Teilzeit ist das möglich.

Informationen und Kurzvideos zum Bundesfreiwilligendienst im Erzbistum Paderborn sind unter www.bfd-paderborn.de zu finden. Dort kann man auch schnell herausfinden, bei welchen Einrichtungen und Diensten am gewünschten Ort noch freie Plätze vorhanden sind, und direkt Kontakt aufnehmen. Mehr Infos gibt es auch bei Melanie Koch von der Verwaltungsstelle Bundesfreiwilligendienst beim Caritasverband für das Erzbistum Paderborn, Am Stadelhof 15, 33098 Paderborn, E-Mail: bfd@caritas-paderborn.de, Tel. 05251 209-321.

Foto:

Melanie Koch ist für die Einrichtungen und Dienste der Caritas im Erzbistum Paderborn Ansprechpartnerin für den Bundesfreiwilligendienst. (Foto: cpd)

 

 

Caritasverband für das Erzbistum Paderborn e.V.

Fachstelle Grundsatzfragen und Öffentlichkeitsarbeit

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Am Stadelhof 15

33098 Paderborn

 

Tel. 05251 209-215

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Ehrung für CKD Hohenlimburg

Caritas ehrt besonderes ehrenamtliches Engagement

Der Pauline-von-Mallinckrodt-Preis 2022 geht an Ehrenamtliche aus Bad Arolsen, Hagen-Hohenlimburg und Dortmund. Der Preis für „Junges Ehrenamt“ wird an drei Initiativen aus Dortmund, Olpe und Warburg verliehen.

Paderborn, 30.7.2022 (cpd) – Der Pauline-von-Mallinckrodt-Preis der Caritas-Stiftung für das Erzbistum Paderborn geht in diesem Jahr an drei Projekte von Ehrenamtlichen, die sich – getreu dem Motto „Das machen wir gemeinsam“ – in besonderer Weise caritativ engagieren und so das gesellschaftliche Miteinander stärken. Bei einer Feierstunde im Rahmen des Libori-Festes am Samstag im Caritas-Treff am Kleinen Domplatz in Paderborn überreichte Weihbischof Matthias König gemeinsam mit den Vorsitzenden von Vorstand und Kuratorium der Stiftung, Petra Brinkmann und Diözesan-Caritasdirektor Josef Lüttig, den ersten, mit 2.000 Euro dotierten Preis, an das Fairkaufhaus „Findling“ in Bad Arolsen. Das etwas andere, caritative Warenhaus, in dem Fairness, Inklusion und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt stehen, wurde von der Caritas-Konferenz der Kirchengemeinde St. Johannes Baptist Bad Arolsen gegründet und erfreut sich großer Akzeptanz in der Öffentlichkeit.

Gewinner des ebenfalls mit 2.000 Euro dotierten Sonderpreises für „Junges Ehrenamt“ sind die Smartphone-Sprechstunden der youngcaritas Dortmund. Senioren, die angesichts des rasanten digitalen Wandels das Gefühl haben, den Anschluss zu verpassen, können sich dort von einem der rund 50 dort ehrenamtlich engagierten Jugendlichen beraten lassen. 

Außerdem ausgezeichnet wurden beim Pauline-von-Mallinckrodt-Preis mit dem zweiten Platz (1.500 Euro) die Fluthilfe der Caritas-Konferenz (CKD) Hagen-Hohenlimburg. Die Ehrenamtlichen, deren Kleiderkammer auch von der Flutkatastrophe im Juli 2021 in Hagen betroffen war, waren von Anfang an für die Opfer der Flut zur Stelle und vermittelten nötige Hilfen. Den dritten Platz Preis (1.000 Euro) belegt die Erstanlaufstelle für ukrainische Flüchtlinge in Dortmund, die von den Wohlfahrtsverbänden unter Federführung des Caritasverbandes Dortmund in kürzester Zeit eingerichtet wurde. 270 Ehrenamtliche waren dort im Einsatz und halfen in den ersten Wochen nach Kriegsausbruch weit über 1000 Menschen.

Beim Sonderpreis „Junges Ehrenamt“ belegt das Projekt „Bewegung verbindet“ in einem Altenheim der Caritas Olpe den zweiten Platz (1.500 Euro). Im Caritas-Zentrum radeln Senioren in einer realen Rikscha unter Anleitung von jungen Ehrenamtlichen virtuell durch Paris oder Rom, spielen Rollstuhl-Tischtennis und finden sich in aus Jung und Alt gemischten Teams zu weiteren Bewegungsangeboten zusammen. Mit dem dritten Platz (1.000 Euro) ausgezeichnet wird die Initiative „Gemeinsam statt einsam“ der youngcaritas Warburg, ein in der Pandemie entwickelter Tandemspaziergang von zwei einander bisher unbekannten Personen.

In einem Pontifikalamt vor der Preisverleihung im Paderborner Dom dankte Weihbischof Matthias König den in der Caritas Engagierten herzlich für ihr Engagement im Sinne der Nächstenliebe. Vielen Engagierten sei ein Satz förmlich ins Herz geschrieben, den Papst Franziskus einmal so formuliert habe: „Verkünde das Evangelium – wenn nötig mit Worten.“ Die für den Mallinckrodt-Preis vorgeschlagenen Projekte seien – ganz im Sinne des diesjährigen Libori-Mottos „Aufatmen“ – Oasen, die offen stehen für alle, die irgendwie in „Luftnot“ geraten sind, die nicht wissen, wie das Leben weitergeht, sagte Weihbischof König. „In dieser Zeit, in der die Kirche so viel Vertrauen verloren hat und Menschen sich scharenweise abwenden, ist es oft allein das, was in der Caritas und durch sie geschieht, was überhaupt noch wahrgenommen wird. Wie unsere Gesellschaft ohne die Caritas aussehen würde, wollen und können wir uns nicht vorstellen.“

 

Hinweis: Mehr Informationen zu den Siegerprojekten in einer beigefügten Übersicht.

 

Hintergrund: Pauline-von-Mallinckrodt-Preis

Benannt ist der Preis der CaritasStiftung nach der seligen Pauline von Mallinckrodt (1817-1881), der Begründerin der Blindenfürsorge in Paderborn und Gründerin der Ordensgemeinschaft der Schwestern der christlichen Liebe. Mit dem Preis fördert die CaritasStiftung ehrenamtliche Caritas-Initiativen im Erzbistum, die sich in besonderer Weise im Sinne des jeweiligen Mottos verdient machen. Seit 2019 wird auch ein Sonderpreis für „Junges Ehrenamt“ verliehen. Der Pauline-von-Mallinckrodt-Preis der CaritasStiftung für das Erzbistum Paderborn wird gewöhnlich im Rahmen des Caritas-Tages in der Paderborner Libori-Festwoche vergeben, eine Ausnahme waren wegen der Pandemie die vergangenen beiden Jahre.

PvM Platz 2 Hohenlimburg-.jpg

Mit dem zweiten Platz des Pauline-von-Mallinckrodt-Preises wurde die Fluthilfe der Caritas-Konferenz Hagen-Hohenlimburg ausgezeichnet (von links): Petra Brinkmann (Vorstandsvorsitzende CaritasStiftung), Juliane Mertens, Erika Hankeln, Diözesan-Caritasdirektor Josef Lüttig, Dorathea Erkeling und Weihbischof Matthias König.

 

Übersicht der Preisträger 2022:

 

Pauline-von-Mallinckrodt-Preis

 

1. Platz: Bad Arolsen – Fair-Kaufhaus FINDLING – ein Ort der Begegnung

In Bad Arolsen ist auf Initiative der katholischen Kirchengemeinde mitten in der Pandemie im November 2020 ein caritatives Warenhaus geschaffen worden, das „anders“ ist: Fairness, Inklusion und Nachhaltigkeit stehen hier im Mittelpunkt. Getragen wird es vom eigens gegründeten Verein „Findling“ – die ersten drei Buchstaben sind die Anfangsbuchstaben von „Fair, inklusiv, nachhaltig“. So wurde auch ein „Weltladen“ der Eine-Welt-Gruppe Bad Arolsen in das Kaufhaus integriert. Maßgeblich im Verein engagiert sind Mitglieder der örtlichen Caritas-Konferenz. Von Beginn des Kaufhauses an dabei sind rund 45 Ehrenamtliche. Der Laden ist auch ein Ort der Begegnung, Erlöse fließen in die caritative Arbeit. Das Ladenprojekt, das über viele Jahre ein Wunschtraum des Leitungsteams der Caritas-Konferenz war, konnte durch die Unterstützung des Erzbistums Paderborn mit Geldmitteln aus dem Innovationsfonds umgesetzt werden.

Ansprechpartnerin: Andrea Pilapl, 0160 90334761, Findling.fair.kauf.laden@gmail.com  

 

 

2. Platz: Hohenlimburg – Caritas-Konferenz leistet Fluthilfe

Juli 2021: die Flutkatastrophe trifft auch Hagen-Hohenlimburg. Ganze Straßenzüge stehen unter Wasser, getroffen hat es auch die Kleiderkammer der Caritas-Konferenz. Die Gruppe ist von Anfang an für alle Flutopfer da. Schließlich kennt sie durch ihr jahrelanges Engagement vor Ort die Menschen und ihre Nöte wahrscheinlich besser als jeder andere. Oft sind die Ehrenamtlichen die einzigen Personen, denen man sich anvertraut. Manche Betroffene, die sich sonst nicht getraut hätten, nehmen durch diesen Kontakt überhaupt erst Hilfe an. Insgesamt vermittelte die Caritas-Konferenz Hilfsgelder von mehr als 180.000 Euro aus verschiedenen Quellen an 134 Haushalte.

Ansprechpartnerinnen: Doratea Erkeling, 02334 51386, Dora.erkeling@yahoo.de
Erika Hankeln, 0171 5610161, erika.hankeln@t-online.de

 

3. Platz: Dortmund – Erstanlaufstelle und Hotline für Flüchtlinge aus der Ukraine

Die Fluchtbewegung aus der Ukraine versetzte auch den Caritasverband Dortmund in eine absolute Ausnahmesituation. In kürzester Zeit wurde in Kooperation der Wohlfahrtsverbände eine Erstanlaufstelle zunächst im Kath. Centrum geschaffen, die in den ersten Wochen weit über 1.000 Betroffenen persönlich helfen konnte. Zimmer wurden angeboten, Hilfskonvois organisiert und Lebensmittel, Hygieneartikel und Kleidung gesammelt. Vertreter der jüdischen Kultusgemeinde halfen beim Übersetzen. Die Anlaufstelle wurde sehr schnell bekannt und immer mehr Menschen kamen persönlich vorbei. Zusätzlich gab es eine telefonische Hotline. 270 Ehrenamtliche aus allen Bevölkerungsgruppen waren im Einsatz, anfangs sogar in vier Schichten am Tag von 8 Uhr morgens bis 22 Uhr abends an sieben Tagen in der Woche. Die Erstanlaufstelle in Dortmund ist ein beeindruckendes Beispiel für großes Engagement vieler Menschen in einer absoluten Ausnahmesituation.

Ansprechpartnerin: Ute van Kampen, 0231 72606060, Ute.VanKampen@Caritas-Dortmund.de

 

Sonderpreis „Junges Ehrenamt“

 

1. Platz: youngcaritas Dortmund: Smartphone-Sprechstunden und –Rallyes für Senioren

„Ich habe den Anschluss verpasst!“ Dieses Gefühl haben zurzeit viele Senioren angesichts des rasanten digitalen Wandels im Alltag.  Die „Therapie“ von youngcaritas Dortmund: Sprechstunden – wie beim Arzt – und dies „dortmundweit“. Rund 50 Jugendliche geben dabei ihr Wissen weiter und erfahren selbst Anerkennung und Dankbarkeit. Neu sind Smartphone-Rallyes, in denen kleine Übungen gelöst werden müssen. 

Ansprechpartnerin: Kristina Sobiech, 0231 18715126, kristina.sobiech@caritas-dortmund.de 

 

2. Platz: Olpe – Rollstuhl-Tischtennis und virtuell durch Paris radeln: Jugendliche vermitteln Senioren Spaß an Bewegung und Digitalem

Senioren, die in einer realen Rikscha sitzend virtuell durch Paris oder Rom radeln? Dank digitaler Technik ist dies im Caritas-Zentrum in Olpe möglich – und noch viel mehr an tollen Bewegungsangeboten. Wer möchte, kann z. B. Rollstuhl-Tischtennis ausprobieren – unter Anleitung eines Deutschen Meisters. Ermöglicht werden die Angebote auch durch eine Gruppe Jugendlicher, die sich alle 14 Tage ehrenamtlich im Seniorenzentrum engagiert und dabei Spaß an Sport und Digitalem einbringt.

Ansprechpartner: Christoph Becker, 02761 9668-0, cbecker@caritas-olpe.de 

 

3. Platz: Warburg – Tandemspaziergang der youngcaritas Warburg

Beim Tandemspaziergang der youngcaritas beim SkF Warburg haben immer zwei Menschen, die einander vorher nicht kennen, die Möglichkeit, neue Kontakte aus der eigenen Stadt zu knüpfen. Bevor die Zweierteams zum Spaziergang aufbrechen, gibt es eine kurze Kennenlernphase. Die youngcaritas und Ehrenamtliche unterstützen vor Ort beim ersten Kennenlernen. Die Aktion „Gemeinsam statt einsam“ wurde in der Pandemie entwickelt und fand bislang fünf Mal statt.

Ansprechpartnerin: Katja Walther, 05641 747828-7, k.walther@skf-warburg.de

 

 

Caritasverband für das Erzbistum Paderborn e.V.

Fachstelle Grundsatzfragen und Öffentlichkeitsarbeit

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Am Stadelhof 15

33098 Paderborn

 

Tel. 05251 209-215

Fax 05251 209-202

presse@caritas-paderborn.de

www.caritas-paderborn.de

 

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Aus für Sprach-Kitas

Das Aus für Sprach-Kitas ist nicht nachzuvollziehen

Wir kritisieren die Einstellung eines dringend benötigten und hoch wirksamen Förderprogramms für Kita-Kinder mit Sprachförderbedarf und schließen und der Pressemitteilung unseres Spitzendverbandes an:

 

Paderborn, 18.7.2022 (cpd) – Der Caritasverband für das Erzbistum Paderborn kritisiert das vom Bundesfamilienministerium überraschend angekündigte Ende des bundesweiten Förderprogramms „Sprach-Kitas“. Das seit elf Jahren durchgeführte Programm zur Sprachentwicklung von Kindern in Kitas sei nachweislich sehr erfolgreich, gerade in einer Zeit, in der die Entwicklung von Kindern unter den Corona-Maßnahmen extrem gelitten habe, sagt Magdalena Scheer, Caritas-Fachreferentin für Sprach-Kitas. Corona, der fortwährende Zuzug von geflüchteten Kindern nach Deutschland und der Fachkräftemangel stellten das System der Frühpädagogik vor erdrückende Aufgaben. Rund 40 Prozent aller Kita-Kinder hätten einen Migrationshintergrund, für eine gelingende Integration sei ein funktionierende Sprachförderung unerlässlich. „Ein hoch wirksames Förderprogramm zu stoppen, ist nicht nachzuvollziehen“, kritisiert Magdalena Scheer. „Wenn unsere Regierung den frühpädagogischen Bereich aus dem Fokus verliert, gibt sie unsere Zukunft auf.“ Wie effektiv das Sprachförderprogramm ist, belegt eine wissenschaftliche Evaluation des Programms durch ein Team der Freien Universität Berlin und der Universität Bamberg im Auftrag des Bundesfamilienministeriums.

Die zum Jahresende angekündigte Einstellung des Programms „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ kam überraschend, denn noch im Koalitionsvertrag war ausdrücklich die Weiterentwicklung und Verstetigung des Programms angekündigt worden. Im Rahmen des Programms werden „Sprachexpertinnen und –experten“ in den Kindertageseinrichtungen ausgebildet und als zusätzliche Fachkräfte eingesetzt. Die aktuell drei Fachberaterinnen beim Caritasverband für das Erzbistum Paderborn bildeten bisher 122 solcher Sprachexpertinnen aus, die dann auch die übrigen pädagogischen Fachkräfte in ihrer Kita für die alltagsintegrierte sprachliche Bildung qualifizieren. „Es geht darum, sprachliche Defizite bei den Kindern auszugleichen und für benachteiligte Kinder Chancengerechtigkeit wiederherzustellen“, erklärt Magdalena Scheer. Nun sei die Zukunft dieser Sprachexpertinnen unsicher, ihre Expertise für die nötige Förderung von Kindern drohe verloren zu gehen. Denn eine Rückkehr in die normale Gruppenarbeit der Kita, die eine Vergütungsgruppe tiefer angesiedelt sei, werde nicht jede Fachkraft hinnehmen, sagt Magdalena Scheer. „Wo diese Menschen nach ihrer Tätigkeit und Qualifizierung im Programm unterkommen, finden wir nirgends thematisiert. In diesem Bereich sind kaum ausgeschriebene Stellen zu finden.“

 

Info

Im Rahmen des Programms „Sprach-Kita“ werden bundesweit derzeit etwa 8000 halbe Stellen für Sprachbildung und Beratung an den Kitas gefördert. Etwa jede achte der bundesweit rund 58.500 Kindertageseinrichtungen ist eine Sprach-Kita.

Die Policy-Briefe zur Evaluation des Programms sind zu finden unter: https://sprach-kitas.fruehe-chancen.de/service/suche/?tx_kesearch_pi1%5Bsword%5D=sprach-Kitas%20policy%20briefe&tx_kesearch_pi1%5Bpage%5D=2&cHash=160032d44367b7a6508c210813ce6600 

Weitere Informationen zum Programm Sprach-Kita auch unter: https://sprach-kitas.plattform-spi.de/goto.php?target=cat_65029&client_id=inno  

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Freiwilligendienste

Hier die nächsten Termine für die Infoveranstaltungen zum FSJ und BFD im Caritasverband Hagen ab Sommer 2022, in der Finkenkampstr.5:

Mittwoch, 13.07.2022, 14.00 Uhr;
Mittwoch, 20.07.2022, 14.00 Uhr;
Mittwoch, 03.08.2022, 14.00 Uhr.

Wir informieren über die Einsatzmöglichkeiten im Caritasverband Hagen. Bewerbungsunterlagen können gern mitgebracht werden!

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Ausstellungseröffnung

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Flyer zum Download Behinderung im Wandel der Zeit

Lesen Sie hier den Artikel in der Westfalenpost "Diagnose bei Ungeborenen - über Fluch und Segen"

und besuchen Sie Radio Hagen mit Prof. Dr. Michael Boecker und René Röspel im Interview https://www.radiohagen.de/artikel/ausstellung-behinderung-im-wandel-der-zeit

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Betreuungsrechtsreform

Im Rahmen der Kooperation mit der Betreuungsstelle Hagen und dem SkF bietet der Betreuungsverein am 17.05.2022 von 16.00 Uhr - 17.30 Uhr eine Fortbildungsveranstaltung für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer an. Die Veranstaltung findet im Caritasverband Hagen, Bergstraße 81, 58095 Hagen statt. Um telefonische Anmeldung unter 02331 918420 wird gebeten.

Ein Überblick zur Veranstaltung - zum Öffnen bitte klicken
 

 

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Kraftspender*in gesucht

Unter diesem Motto findet die diesjährige Spendensammlung des Müttergenesungswerks bundesweit statt.

Zur Pressemitteilung bitte auf diesen Link klicken:

Kraftspender*in für Mütter gesucht

Zum Spendenportal des Müttergenesungswerks folgen Sie diesem Link: https://www.muettergenesungswerk.de/spenden-engagieren/kraftspenderin-gesucht