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Aktuelles

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Oct 11

Tag der offenen Tür

Wenn Sie für August 2022 einen Kindergartenplatz für Ihr Kind suchen, haben Sie am 05. November zu folgenden Zeiten die Gelegenheit, unsere Einrichtungen zu besichtigen:

St. Christophorus, Hochstraße 63, 58095 Hagen: 14.30 - 16.30 Uhr

St. Engelbert, Rembergstraße 31, 58095 Hagen, 13.30 - 16.00 Uhr

St. Paula, Voswinckelstraße 3, 58095 Hagen, 13.30 - 16.00 Uhr

Coronaregeln:

Bitte kommen Sie möglichst ohne Kinder, nur ein Elternteil!

Bei uns in der Einrichtung ist Maskenpflicht!! Und es gilt die 3G-Regel, bitte bringen Sie entsprechend einen Nachweis mit!

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Oct 08

Judo-J Team spendet

Das Judo-J- Team des TSV Hagen 1860 hat für unseren Kinder- und Jugendhospizdienst Sternentreppe gesammelt, die Märkische Bank hat auf insgesamt 400 Euro aufgerundet. Herzlichen Dank!

Zum Pressebericht geht es hier (bitte klicken)

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Oct 08

Erntedank in St. Engelbert

Am 04. Oktober haben die Kinder im Familienzentrum St. Engelbert einen Erntedankgottesdienst mit ganz besonderen Gästen gefeiert. Ronja, Lisa und Lilli feierten mit den Kinder gemeinsam den Gottesdienst. Und zur Freude aller kam noch Michaela Engelhardt vom Warenkorb und nahm die zuvor gesammelten Spenden der Kinder mit.

Erntedank 2021a.JPG

Erntedank 2021.JPG 

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Oct 07

Mutmachgeschichten

"Wie man Riesen bekämpft" - ein bemerkenswertes Buch mit Mut machenden Geschichten von prominenten und nicht prominenten Menschen. Ermöglicht wurde das Buch durch Sponsoren, u.a. auch Phönix Hagen und Anwaltskanzlei Dr. Lohmeyer. Die genannten Sponsoren haben außerdem eine größere Anzahl der Mutmach-Bücher gespendet, damit sie an Kinder und Jugendliche, die besonderen Herausforderungen gegenüberstehen, überreicht werden können. Über unseren Kinder- und Jugendhospizdienst Sternentreppe haben wir die Bücher gerne weitergeleitet. Herzlichen Dank!

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Auf dem Bild v.l.n.r.: Bernd Kruel (Phönix Hagen), Ulrike Söth (Caritas Sternentreppe) und Rechtsanwalt und Notar Dr. Andreas Lohmeyer

 

Mehr Infos zu dem Buch unter https://www.wiemanriesenbekaempft.de/

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Oct 06

Guter Lebensabend

Hagen. Die Aufgabe ist groß. Sie ist umfangreich und notwendig. Und vor allem: Überfällig. Mehr als 40 Prozent der Hagener haben einen Migrationshintergrund, nirgendwo ist der Anteil in NRW höher. So ist es nahezu zwangsläufig, dass die Volmestadt zu den 21 Kommunen im Land gehört, in denen das Förderprogramm "Guter Lebensabend NRW" ausgerollt wird. Darum geht es: Seniorinnen und Senioren mit Einwanderungsgeschichte "kultursensible Altenhilfe und Altenpflege" bieten zu können.

Was sperrig klingt, ist eigentlich ganz einfach: Es fällt auf, dass Menschen mit Einwanderungsgeschichte die Einrichtungen und Dienste in der Stadt, die Beratung, Betreuung und Begleitung bieten, unterdurchschnittlich in Anspruch nehmen. Das soll sich durch das Projekt, befristet bis Ende 2022, ändern. Bis dahin sollen Strukturen aufgebaut werden, die tragfähig sind auch für zukünftige Bedarfe.

"Es gibt die entsprechenden Informationen nur in deutscher Sprache", hat Ayse Musanovic etwa festgestellt, dass es ein riesiges Informations-Defizit gibt. Seit Juli ist die Diplom-Pädagogin bei der Stadt beschäftigt. Gemeinsam mit einer Kollegin vom Caritasverband als Kooperationspartner, ist sie nun dabei, alle Fäden zusammenzubringen.

Dass das viele sind, hat sie bereits gemerkt. Aufgabe des Programms wird unter anderem sein, die Bedarfe für ältere Menschen mit Einwanderungsgeschichte und deren Angehörige zu ermitteln. "Traditionell übernahmen die Frauen die Versorgung und Pflege der älteren Familienangehörigen", sagt Ayse Musanovic. "Heute aber arbeiten auch die Frauen - und schnell stellt sich Überforderung ein, wenn die Pflege für einen Laien zusätzlich auf der Agenda steht."

So will man aufklären, will sensibilisieren - beide Seiten. Die Pflegenden müssen wissen, was für Angebote es in der Stadt gibt; die Anbieter müssen erfahren, mit welchen Mitteln sie ihre Türen jedem öffnen könnten. "Das sind oft kleine Veränderungen", sagt Martina Gleiß, die Sozialplanung für Senioren bei der Stadt verantwortet und Projektleiterin ist. Sei es ein separater Gebetsraum für Muslime oder ein religionskonformer Speiseplan, um nur zwei zu nennen. Beim Caritasverband ist das Projekt bewusst im Bereich "Soziale Dienste" angesiedelt. Der katholische Wohlfahrtsverband sieht sich als gesamtgesellschaftlicher Anbieter.

Das ist den Beteiligten sehr wichtig: "Es sollen keine Parallel-Angebote in der Stadt aufgebaut werden", sagt Carla Warburg vom Caritasverband. "Wir wollen auf die bestehenden Einrichtungen und Dienste zugehen, wollen Fragebögen verteilen, in denen Bedarfe und Angebote abgefragt werden", erklärt die Sozialarbeiterin. So will man Pflegedienst- und Heimleitungen an einen Tisch bringen und aufklären. Damit jeder zu Pflegende die Pflege bekommt, die er möchte. Wichtiger Türöffner sind zudem die insgesamt 51 Migrantenselbstorganisationen in der Stadt. Hierüber erhofft man sich Zugang in die Communitys - hofft, auch durch persönliche Kontakte aufklären zu können. Mitarbeitende in Pflege und Beratung sollen geschult werden, wie kultursensible Altenhilfe umgesetzt werden kann. Geplant sind zudem niederschwellige Angebote für Pflegende.

Dass in den Einrichtungen - auch coronabedingt - viele andere Sorgen und Probleme den Alltag bestimmen, ist den Fachfrauen bewusst. Und doch hoffen sie auf Interesse, hoffen darauf, dass einige Häuser konkrete Änderungen vornehmen, um sich breiter aufzustellen als bisher. Das Förderprogramm "Guter Lebensabend NRW" wird dabei von zwei unabhängigen Instituten wissenschaftlich begleitet.

Viel wird hinter den Kulissen derzeit vorbereitet und geplant. Ein erster greifbarer Aufschlag ist für Ende Oktober geplant. Neben dem 60. Jahrestag des Anwerbeabkommens mit der Türkei, der in der letzten Oktoberwoche begangen wird, laden Martina Gleiß und ihr Team zu einem virtuellen Treffen als Auftaktveranstaltung ein. Hier gibt es dann mehr Details und Hintergründe zum Förderprogramm.

 

Kontakt und Information:

Stadt Hagen: Ayse Musanovic, 02331/207-2995, ayse.musanovic@stadt-hagen,de

Caritasverband Hagen: Carla Warburg, 02331/918490, c.warburg@caritas-hagen.de

 

 

Weiterführende Information:

Am 31. Oktober 1961 wurde in Bonn das Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei abgeschlossen. "Bis zum Anwerbestopp 1973 reisten insgesamt 867.000 türkische Gastarbeiter in die Bundesrepublik Deutschland, rund 500.000 kehrten wieder zurück in die Türkei", heißt es in einem Wikipedia-Eintrag. Rund um den Stichtag wollen die Projektverantwortlichen auf die Lebensleistung der Gastarbeiter hinweisen und in diesem Zusammenhang das Projekt "Guter Lebensabend NRW" publik machen.

 

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 Team "Guter Lebensabend" in Hagen, v.l.n.r.: Martina Gleiß, Ayse Musanovic und Carla Warburg

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Oct 02

Festgottesdienst

Am Dienstag, den 05. Oktober findet anlässlich unseres 100-jährigen Jubiläums um 15:00 Uhr ein Festgottesdienst in der Kirche St. Marien in Hagen-Mitte statt.

Damit alle, die sich der Caritas in Hagen verbunden fühlen, den Festgottesdienst mitfeiern können, werden wir diesen aus der Kirche digital übertragen. Der entsprechende Link wird Ihnen an dieser Stelle zur Verfügung gestellt. 

Die Übertragung erfolgt mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturzentrum Pelmke e.V. bei dem wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken!

 

 

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Oct 02

Betreuungsverein informiert

Am Dienstag, den 05. Oktober bietet unser Betreuungsverein von 16:00 bis 17:30 Uhr eine Informationsveranstaltung zu Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung.

Von 17:00 bis 18:30 Uhr, ebenfalls am 05. Oktober, findet eine Einführungsveranstaltung für ehrenamtliche Betreuer*innen statt.

Die Veranstaltungen finden in der Geschäftsstelle des Caritasverbandes in der Bergstraße 81, 58095 Hagen statt. Um Anmeldung unter Tel. 918420 wurd gebeten.

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Sep 17

Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung

Geld allein nützt nichts, wenn das Personal fehlt

 

Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung stößt bei Verantwortlichen des Offenen Ganztags vor Ort auf Skepsis bezüglich der Umsetzung

 

Paderborn, 14.09.2021 (cpd) – Gleichsam als letzte Amtshandlung hat die alte Bundesregierung das Ganztagsförderungsgesetz beschlossen. Ziel ist die Einführung des Rechtsanspruchs für alle Schulkinder der Klassenstufen 1 bis 4 ab dem Schuljahr 2026/27. Der Bund beteiligt sich finanziell an der Einrichtung neuer Plätze in den Ganztagsangeboten, fördert den Erhalt bereits bestehender Plätze und erhöht seinen Anteil an den Investitionskosten. Als Träger von Angeboten der Offenen Ganztagsschule in NRW (OGS) begrüßt die verbandliche Caritas im Erzbistum Paderborn das neue Gesetz: Von dem Rechtsanspruch werden gerade Kinder profitieren, die sonst kaum Chancen auf Förderung haben, etwa in sozialen Brennpunkten. „Wir nehmen aktuell schon jetzt viele Kinder aus sozialpädagogischen Gründen auf und können zukünftig noch mehr Kindern ein gesichertes Umfeld, Versorgung und Förderung der persönlichen Interessen bieten“, sagt beispielsweise Manuela Petrusch, OGS-Koordinatorin beim Caritasverband Dortmund.

 

Doch insgesamt überwiegen vor Ort Skepsis und Kritik. Denn mit einem Mehr an Plätzen sei es nach Ansicht der OGS-Verantwortlichen nicht getan. „Wir machen uns Sorgen, inwieweit es am Ende tatsächlich gelingt, Quantität und Qualität gemeinsam zu entwickeln. Ganztagsbetreuung muss sich auch durch entsprechende Qualitätsstandards auszeichnen, um die Ziele der Bildung, Erziehung und Betreuung der Kinder erreichen zu können“, betonen Julia Schröder und Elisabeth Waskönig vom Caritasverband Hagen

 

Entscheidender Knackpunkt: Für ein anspruchsvolles Angebot fehlt schon jetzt das Personal. „Aktuell ist dieses Arbeitsfeld eher uninteressant, vor allem für junge Leute. Der fehlende Stellenschlüssel, die schlechte Bezahlung und die Tatsache, dass keine Vollzeitstellen zur Verfügung gestellt werden, machen das Arbeiten in der OGS nicht attraktiv“, so Manuela Petrusch. Aktuell entwickele sich die OGS wieder zurück. Kinder würden betreut und aufbewahrt. „Mit Bildung und pädagogischer Arbeit hat das nichts mehr zu tun, es ist schlichtweg zu wenig Personal vor Ort.“ Mehr Kinder in der OGS, aufgenommen aufgrund eines Rechtsanspruchs, würde es nicht besser machen.

 

Auch Esther Voigt, OGS-Koordinatorin beim Caritasverband Meschede, sieht dies ähnlich:Selbst wenn Gelder bereit stehen, man sieht dies im Moment am OGS-Helferprogramm, nützen einem diese nichts, wenn die Arbeitsbedingungen, beispielweise Arbeitszeiten über die Mittagszeit und nur wenige Stunden in der Woche, so unattraktiv sind, dass man kein geeignetes Personal findet, von Fachpersonal ganz zu schweigen.“  Dagmar Gülde vom Sozialdienst katholischer Frauen und Männer (SKFM) in Menden kann sich nicht vorstellen, wie man den Personalmangel bis 2026 beheben will. „Ich befürchte sogar, dass bis dahin manche OGS-Angebote schließen müssen oder vielleicht nur noch mit ungelernten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durchgeführt werden können.“

 

Ob der Rechtsanspruch tatsächlich mehr Qualität in die OGS bringen kann, wird vor Ort ebenfalls bezweifelt: Leider sei auch im neuen Gesetz wieder nur von „Betreuung“ die Rede. „Das ist vom Anspruch her das niedrigste Level“, findet Christoph Gehrmann, Leiter der Abteilung Jugendhilfe und Soziale Dienste beim Caritasverband Dortmund. Es müsse um den Dreiklang „Bildung, Erziehung, Betreuung“ gehen. „Wichtig ist dabei, dass Bildung und Lernen auch außerhalb eines unterrichtlichen Settings stattfindet und genauso wichtig ist wie das schulische Lernen.“ Für ein außerschulisches Setting sind allein schon die räumlichen Gegebenheiten vielerorts nicht geeignet. Stefan Wittrahm, Gesamtleiter Kinder-, Jugend- und Familienhilfe bei der St. Elisabeth Stiftung in Detmold: „Sollte sich die Zahl der Kinder im Bereich OGS erheblich erhöhen, sehen wir zurzeit große Probleme, ein passendes Angebot zu machen.“

 

 

Caritasverband für das Erzbistum Paderborn e.V.

Fachstelle Grundsatzfragen und Öffentlichkeitsarbeit

Am Stadelhof 15

33098 Paderborn

 

Tel. 05251 209-215

Fax 05251 209-202

presse@caritas-paderborn.de

www.caritas-paderborn.de

 

Vorstand: Diözesan-Caritasdirektor Josef Lüttig (Vorsitzender), Diözesan-Caritasdirektorin Esther van Bebber, Sitz des Vereins: Paderborn, Registernummer: VR 680 Amtsgericht Paderborn

 

Gemeinsam durch die Krise: #DasMachenWirGemeinsam

Die Caritas-Jahreskampagne 2021/22: www.DasMachenWirGemeinsam.de

ZDF Beitrag HP.png
Sep 09

Hochwasserfolgen: Wohnung gesucht!

Im Fernsehbeitrag des ZDF Morgenmagazins klang es nebenbei an: Eine vom Hochwasser betroffene Familie in Hagen benötigt dringend neuen Wohnraum. Leider hat sich bisher noch nichts ergeben. Hier der konkrete Bedarf:

  • Die Wohnung sollte ca. 110 - 130qm Platz bieten und barrierearm sein
  • 4 Schlafräume sind wichtig
  • Haustiere sollten erlaubt sein (2 Katzen, 1 Hund)
  • dazu sollte die Warmiete 1.000 Euro nicht übersteigen

Wir vermitteln gerne den Kontakt. Wenn Sie eine entsprechende Wohnung zu vermieten haben oder jemanden wissen, der Wohnungen in der Größe zu günstigen Konditionen vermietet, freuen wir uns über Ihre Rückmeldung an:

sozialedienste@caritas-hagen.de

 

ZDF Morgenmagazin am 25.08.2021:

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/hochwasser-fluthilfe-wiederaufbau-bundestag-100.html

-       

 

Screenshot_2021-09-09 Sozial-Talk zur Bundestagswahl 2021 Timo Schisanowski (SPD).png
Sep 09

Sozial-Talk zur Bundestagswahl 2021

Die Freie Wohlfahrtspflege in Hagen hat Hagener Bundestagskandidat*innen im Vorfeld zur Bundestagswahl am 26.09.2021 zum Gespräch gebeten. Nach einem kurzen "Fragenhagel" zur Person der Kandidat*innen liegt der inhaltliche Schwerpunkt auf sozialpolitischen Fragestellungen in Verbindung zu anderen Themenfeldern.

Die Gespräche sind auf unserem Youtube-Kanal veröffentlicht:

https://www.youtube.com/caritas.hagen

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Tag der offenen Tür

Wenn Sie für August 2022 einen Kindergartenplatz für Ihr Kind suchen, haben Sie am 05. November zu folgenden Zeiten die Gelegenheit, unsere Einrichtungen zu besichtigen:

St. Christophorus, Hochstraße 63, 58095 Hagen: 14.30 - 16.30 Uhr

St. Engelbert, Rembergstraße 31, 58095 Hagen, 13.30 - 16.00 Uhr

St. Paula, Voswinckelstraße 3, 58095 Hagen, 13.30 - 16.00 Uhr

Coronaregeln:

Bitte kommen Sie möglichst ohne Kinder, nur ein Elternteil!

Bei uns in der Einrichtung ist Maskenpflicht!! Und es gilt die 3G-Regel, bitte bringen Sie entsprechend einen Nachweis mit!

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Judo-J Team spendet

Das Judo-J- Team des TSV Hagen 1860 hat für unseren Kinder- und Jugendhospizdienst Sternentreppe gesammelt, die Märkische Bank hat auf insgesamt 400 Euro aufgerundet. Herzlichen Dank!

Zum Pressebericht geht es hier (bitte klicken)

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Erntedank in St. Engelbert

Am 04. Oktober haben die Kinder im Familienzentrum St. Engelbert einen Erntedankgottesdienst mit ganz besonderen Gästen gefeiert. Ronja, Lisa und Lilli feierten mit den Kinder gemeinsam den Gottesdienst. Und zur Freude aller kam noch Michaela Engelhardt vom Warenkorb und nahm die zuvor gesammelten Spenden der Kinder mit.

Erntedank 2021a.JPG

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Erntedank 2021b.JPG

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Mutmachgeschichten

"Wie man Riesen bekämpft" - ein bemerkenswertes Buch mit Mut machenden Geschichten von prominenten und nicht prominenten Menschen. Ermöglicht wurde das Buch durch Sponsoren, u.a. auch Phönix Hagen und Anwaltskanzlei Dr. Lohmeyer. Die genannten Sponsoren haben außerdem eine größere Anzahl der Mutmach-Bücher gespendet, damit sie an Kinder und Jugendliche, die besonderen Herausforderungen gegenüberstehen, überreicht werden können. Über unseren Kinder- und Jugendhospizdienst Sternentreppe haben wir die Bücher gerne weitergeleitet. Herzlichen Dank!

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Auf dem Bild v.l.n.r.: Bernd Kruel (Phönix Hagen), Ulrike Söth (Caritas Sternentreppe) und Rechtsanwalt und Notar Dr. Andreas Lohmeyer

 

Mehr Infos zu dem Buch unter https://www.wiemanriesenbekaempft.de/

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Guter Lebensabend

Hagen. Die Aufgabe ist groß. Sie ist umfangreich und notwendig. Und vor allem: Überfällig. Mehr als 40 Prozent der Hagener haben einen Migrationshintergrund, nirgendwo ist der Anteil in NRW höher. So ist es nahezu zwangsläufig, dass die Volmestadt zu den 21 Kommunen im Land gehört, in denen das Förderprogramm "Guter Lebensabend NRW" ausgerollt wird. Darum geht es: Seniorinnen und Senioren mit Einwanderungsgeschichte "kultursensible Altenhilfe und Altenpflege" bieten zu können.

Was sperrig klingt, ist eigentlich ganz einfach: Es fällt auf, dass Menschen mit Einwanderungsgeschichte die Einrichtungen und Dienste in der Stadt, die Beratung, Betreuung und Begleitung bieten, unterdurchschnittlich in Anspruch nehmen. Das soll sich durch das Projekt, befristet bis Ende 2022, ändern. Bis dahin sollen Strukturen aufgebaut werden, die tragfähig sind auch für zukünftige Bedarfe.

"Es gibt die entsprechenden Informationen nur in deutscher Sprache", hat Ayse Musanovic etwa festgestellt, dass es ein riesiges Informations-Defizit gibt. Seit Juli ist die Diplom-Pädagogin bei der Stadt beschäftigt. Gemeinsam mit einer Kollegin vom Caritasverband als Kooperationspartner, ist sie nun dabei, alle Fäden zusammenzubringen.

Dass das viele sind, hat sie bereits gemerkt. Aufgabe des Programms wird unter anderem sein, die Bedarfe für ältere Menschen mit Einwanderungsgeschichte und deren Angehörige zu ermitteln. "Traditionell übernahmen die Frauen die Versorgung und Pflege der älteren Familienangehörigen", sagt Ayse Musanovic. "Heute aber arbeiten auch die Frauen - und schnell stellt sich Überforderung ein, wenn die Pflege für einen Laien zusätzlich auf der Agenda steht."

So will man aufklären, will sensibilisieren - beide Seiten. Die Pflegenden müssen wissen, was für Angebote es in der Stadt gibt; die Anbieter müssen erfahren, mit welchen Mitteln sie ihre Türen jedem öffnen könnten. "Das sind oft kleine Veränderungen", sagt Martina Gleiß, die Sozialplanung für Senioren bei der Stadt verantwortet und Projektleiterin ist. Sei es ein separater Gebetsraum für Muslime oder ein religionskonformer Speiseplan, um nur zwei zu nennen. Beim Caritasverband ist das Projekt bewusst im Bereich "Soziale Dienste" angesiedelt. Der katholische Wohlfahrtsverband sieht sich als gesamtgesellschaftlicher Anbieter.

Das ist den Beteiligten sehr wichtig: "Es sollen keine Parallel-Angebote in der Stadt aufgebaut werden", sagt Carla Warburg vom Caritasverband. "Wir wollen auf die bestehenden Einrichtungen und Dienste zugehen, wollen Fragebögen verteilen, in denen Bedarfe und Angebote abgefragt werden", erklärt die Sozialarbeiterin. So will man Pflegedienst- und Heimleitungen an einen Tisch bringen und aufklären. Damit jeder zu Pflegende die Pflege bekommt, die er möchte. Wichtiger Türöffner sind zudem die insgesamt 51 Migrantenselbstorganisationen in der Stadt. Hierüber erhofft man sich Zugang in die Communitys - hofft, auch durch persönliche Kontakte aufklären zu können. Mitarbeitende in Pflege und Beratung sollen geschult werden, wie kultursensible Altenhilfe umgesetzt werden kann. Geplant sind zudem niederschwellige Angebote für Pflegende.

Dass in den Einrichtungen - auch coronabedingt - viele andere Sorgen und Probleme den Alltag bestimmen, ist den Fachfrauen bewusst. Und doch hoffen sie auf Interesse, hoffen darauf, dass einige Häuser konkrete Änderungen vornehmen, um sich breiter aufzustellen als bisher. Das Förderprogramm "Guter Lebensabend NRW" wird dabei von zwei unabhängigen Instituten wissenschaftlich begleitet.

Viel wird hinter den Kulissen derzeit vorbereitet und geplant. Ein erster greifbarer Aufschlag ist für Ende Oktober geplant. Neben dem 60. Jahrestag des Anwerbeabkommens mit der Türkei, der in der letzten Oktoberwoche begangen wird, laden Martina Gleiß und ihr Team zu einem virtuellen Treffen als Auftaktveranstaltung ein. Hier gibt es dann mehr Details und Hintergründe zum Förderprogramm.

 

Kontakt und Information:

Stadt Hagen: Ayse Musanovic, 02331/207-2995, ayse.musanovic@stadt-hagen,de

Caritasverband Hagen: Carla Warburg, 02331/918490, c.warburg@caritas-hagen.de

 

 

Weiterführende Information:

Am 31. Oktober 1961 wurde in Bonn das Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei abgeschlossen. "Bis zum Anwerbestopp 1973 reisten insgesamt 867.000 türkische Gastarbeiter in die Bundesrepublik Deutschland, rund 500.000 kehrten wieder zurück in die Türkei", heißt es in einem Wikipedia-Eintrag. Rund um den Stichtag wollen die Projektverantwortlichen auf die Lebensleistung der Gastarbeiter hinweisen und in diesem Zusammenhang das Projekt "Guter Lebensabend NRW" publik machen.

 

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 Team "Guter Lebensabend" in Hagen, v.l.n.r.: Martina Gleiß, Ayse Musanovic und Carla Warburg

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Festgottesdienst

Am Dienstag, den 05. Oktober findet anlässlich unseres 100-jährigen Jubiläums um 15:00 Uhr ein Festgottesdienst in der Kirche St. Marien in Hagen-Mitte statt.

Damit alle, die sich der Caritas in Hagen verbunden fühlen, den Festgottesdienst mitfeiern können, werden wir diesen aus der Kirche digital übertragen. Der entsprechende Link wird Ihnen an dieser Stelle zur Verfügung gestellt. 

Die Übertragung erfolgt mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturzentrum Pelmke e.V. bei dem wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken!

 

 

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Betreuungsverein informiert

Am Dienstag, den 05. Oktober bietet unser Betreuungsverein von 16:00 bis 17:30 Uhr eine Informationsveranstaltung zu Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung.

Von 17:00 bis 18:30 Uhr, ebenfalls am 05. Oktober, findet eine Einführungsveranstaltung für ehrenamtliche Betreuer*innen statt.

Die Veranstaltungen finden in der Geschäftsstelle des Caritasverbandes in der Bergstraße 81, 58095 Hagen statt. Um Anmeldung unter Tel. 918420 wurd gebeten.

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Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung

Geld allein nützt nichts, wenn das Personal fehlt

 

Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung stößt bei Verantwortlichen des Offenen Ganztags vor Ort auf Skepsis bezüglich der Umsetzung

 

Paderborn, 14.09.2021 (cpd) – Gleichsam als letzte Amtshandlung hat die alte Bundesregierung das Ganztagsförderungsgesetz beschlossen. Ziel ist die Einführung des Rechtsanspruchs für alle Schulkinder der Klassenstufen 1 bis 4 ab dem Schuljahr 2026/27. Der Bund beteiligt sich finanziell an der Einrichtung neuer Plätze in den Ganztagsangeboten, fördert den Erhalt bereits bestehender Plätze und erhöht seinen Anteil an den Investitionskosten. Als Träger von Angeboten der Offenen Ganztagsschule in NRW (OGS) begrüßt die verbandliche Caritas im Erzbistum Paderborn das neue Gesetz: Von dem Rechtsanspruch werden gerade Kinder profitieren, die sonst kaum Chancen auf Förderung haben, etwa in sozialen Brennpunkten. „Wir nehmen aktuell schon jetzt viele Kinder aus sozialpädagogischen Gründen auf und können zukünftig noch mehr Kindern ein gesichertes Umfeld, Versorgung und Förderung der persönlichen Interessen bieten“, sagt beispielsweise Manuela Petrusch, OGS-Koordinatorin beim Caritasverband Dortmund.

 

Doch insgesamt überwiegen vor Ort Skepsis und Kritik. Denn mit einem Mehr an Plätzen sei es nach Ansicht der OGS-Verantwortlichen nicht getan. „Wir machen uns Sorgen, inwieweit es am Ende tatsächlich gelingt, Quantität und Qualität gemeinsam zu entwickeln. Ganztagsbetreuung muss sich auch durch entsprechende Qualitätsstandards auszeichnen, um die Ziele der Bildung, Erziehung und Betreuung der Kinder erreichen zu können“, betonen Julia Schröder und Elisabeth Waskönig vom Caritasverband Hagen

 

Entscheidender Knackpunkt: Für ein anspruchsvolles Angebot fehlt schon jetzt das Personal. „Aktuell ist dieses Arbeitsfeld eher uninteressant, vor allem für junge Leute. Der fehlende Stellenschlüssel, die schlechte Bezahlung und die Tatsache, dass keine Vollzeitstellen zur Verfügung gestellt werden, machen das Arbeiten in der OGS nicht attraktiv“, so Manuela Petrusch. Aktuell entwickele sich die OGS wieder zurück. Kinder würden betreut und aufbewahrt. „Mit Bildung und pädagogischer Arbeit hat das nichts mehr zu tun, es ist schlichtweg zu wenig Personal vor Ort.“ Mehr Kinder in der OGS, aufgenommen aufgrund eines Rechtsanspruchs, würde es nicht besser machen.

 

Auch Esther Voigt, OGS-Koordinatorin beim Caritasverband Meschede, sieht dies ähnlich:Selbst wenn Gelder bereit stehen, man sieht dies im Moment am OGS-Helferprogramm, nützen einem diese nichts, wenn die Arbeitsbedingungen, beispielweise Arbeitszeiten über die Mittagszeit und nur wenige Stunden in der Woche, so unattraktiv sind, dass man kein geeignetes Personal findet, von Fachpersonal ganz zu schweigen.“  Dagmar Gülde vom Sozialdienst katholischer Frauen und Männer (SKFM) in Menden kann sich nicht vorstellen, wie man den Personalmangel bis 2026 beheben will. „Ich befürchte sogar, dass bis dahin manche OGS-Angebote schließen müssen oder vielleicht nur noch mit ungelernten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durchgeführt werden können.“

 

Ob der Rechtsanspruch tatsächlich mehr Qualität in die OGS bringen kann, wird vor Ort ebenfalls bezweifelt: Leider sei auch im neuen Gesetz wieder nur von „Betreuung“ die Rede. „Das ist vom Anspruch her das niedrigste Level“, findet Christoph Gehrmann, Leiter der Abteilung Jugendhilfe und Soziale Dienste beim Caritasverband Dortmund. Es müsse um den Dreiklang „Bildung, Erziehung, Betreuung“ gehen. „Wichtig ist dabei, dass Bildung und Lernen auch außerhalb eines unterrichtlichen Settings stattfindet und genauso wichtig ist wie das schulische Lernen.“ Für ein außerschulisches Setting sind allein schon die räumlichen Gegebenheiten vielerorts nicht geeignet. Stefan Wittrahm, Gesamtleiter Kinder-, Jugend- und Familienhilfe bei der St. Elisabeth Stiftung in Detmold: „Sollte sich die Zahl der Kinder im Bereich OGS erheblich erhöhen, sehen wir zurzeit große Probleme, ein passendes Angebot zu machen.“

 

 

Caritasverband für das Erzbistum Paderborn e.V.

Fachstelle Grundsatzfragen und Öffentlichkeitsarbeit

Am Stadelhof 15

33098 Paderborn

 

Tel. 05251 209-215

Fax 05251 209-202

presse@caritas-paderborn.de

www.caritas-paderborn.de

 

Vorstand: Diözesan-Caritasdirektor Josef Lüttig (Vorsitzender), Diözesan-Caritasdirektorin Esther van Bebber, Sitz des Vereins: Paderborn, Registernummer: VR 680 Amtsgericht Paderborn

 

Gemeinsam durch die Krise: #DasMachenWirGemeinsam

Die Caritas-Jahreskampagne 2021/22: www.DasMachenWirGemeinsam.de

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Hochwasserfolgen: Wohnung gesucht!

Im Fernsehbeitrag des ZDF Morgenmagazins klang es nebenbei an: Eine vom Hochwasser betroffene Familie in Hagen benötigt dringend neuen Wohnraum. Leider hat sich bisher noch nichts ergeben. Hier der konkrete Bedarf:

  • Die Wohnung sollte ca. 110 - 130qm Platz bieten und barrierearm sein
  • 4 Schlafräume sind wichtig
  • Haustiere sollten erlaubt sein (2 Katzen, 1 Hund)
  • dazu sollte die Warmiete 1.000 Euro nicht übersteigen

Wir vermitteln gerne den Kontakt. Wenn Sie eine entsprechende Wohnung zu vermieten haben oder jemanden wissen, der Wohnungen in der Größe zu günstigen Konditionen vermietet, freuen wir uns über Ihre Rückmeldung an:

sozialedienste@caritas-hagen.de

 

ZDF Morgenmagazin am 25.08.2021:

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/hochwasser-fluthilfe-wiederaufbau-bundestag-100.html

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[ Bild: Screenshot_2021-09-09 Sozial-Talk zur Bundestagswahl 2021 Timo Schisanowski (SPD).png ]

Sozial-Talk zur Bundestagswahl 2021

Die Freie Wohlfahrtspflege in Hagen hat Hagener Bundestagskandidat*innen im Vorfeld zur Bundestagswahl am 26.09.2021 zum Gespräch gebeten. Nach einem kurzen "Fragenhagel" zur Person der Kandidat*innen liegt der inhaltliche Schwerpunkt auf sozialpolitischen Fragestellungen in Verbindung zu anderen Themenfeldern.

Die Gespräche sind auf unserem Youtube-Kanal veröffentlicht:

https://www.youtube.com/caritas.hagen